Beratungsstelle Jugend und Medien Hessen

Die Beratungsstelle Jugend und Medien Hessen ist Anlaufstelle für Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal bei Fragen rund um das Thema Mediennutzung. Sie bietet Unterstützung zum pädagogischen Jugendmedienschutz an und informiert über die neusten Entwicklungen im Medienbereich und Internettrends.

Kontakt

Das Logo Beratungsstelle Jugend und Medien zeigt ein Handy mit mehreren App-Symbolen, die Anwendungen wie E-Mail, Social-Media oder eine Spiele-Konsole zeigen.

Beratungsstelle Jugend und Medien Hessen

Sie erreichen die Beratungsstelle Jugend und Medien Hessen telefonisch

montags bis freitags von 9:00 - 12:00 Uhr sowie 
dienstags bis donnerstags von 14:00 - 16:00 Uhr.

Alternativ können Sie die Beratungsstelle auch über das Kontaktformular erreichen. 

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Altersregulierungen auf Social Media

Am 24.06.2026 hat die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ Handlungsempfehlungen für ein gutes Aufwachsen in der digitalen Welt vorgelegt. Darunter: Altersregulierungen.

Studien

Hier finden Sie eine Übersicht einiger aktueller Studien, die auch die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Mediennutzung untersuchen:

  • KIM-Studie: Die KIM-Studie wird alle zwei Jahre durch den Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) als Basisstudie herausgeben und untersucht den Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern zwischen 6 und 13 Jahren. Entsprechende Informationen finden Sie hier: KIM-Studie - mpfsÖffnet sich in einem neuen Fenster
  • JIM-Studie: Die JIM-Studie wird jedes Jahr durch den Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) herausgeben. Es ist eine Basisstudie zum Medienumgang von Kindern zwischen 12 und 19 Jahren. JIM-Studie - mpfsÖffnet sich in einem neuen Fenster
  • JIMplus-Studie: In unregelmäßigen Abständen werden zusätzlich sogenannte JIMplus-Studien - beispielsweise zu dem Thema „Digitales Wohlbefinden von Jugendlichen in Deutschland (2026) – herausgegeben. Entsprechende Informationen finden Sie hier: JIMplus 2026 - mpfsÖffnet sich in einem neuen Fenster
  • Soziale Medien, Geschlechterbilder und Werte/2026: Die Studienreihe des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) zeigt, dass soziale Medien das Weltbild und die Werteentwicklung von Jugendlichen prägen. Die Studie wurde in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sowie der MaLisa Stiftung durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier: Soziale Medien, Geschlechterbilder und Werte — MaLisa StiftungÖffnet sich in einem neuen Fenster

  • COPSY-Studie/2025: Diese, von der Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) durchgeführte Studie, untersucht die anhaltenden psychischen Belastungen, Zukunftsängste und die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen. Im Fokus stehen dabei unter anderem der Einfluss sozialer Medien sowie persönliche Bewältigungsstrategien. Befragt wurden insgesamt 1.607 Teilnehmer, darunter Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 23 Jahren, sowie deren Eltern in Deutschland. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter:  UKE - Child Public Health - COPSY-StudieÖffnet sich in einem neuen Fenster
  • Jugend in Deutschland/2025: Die Trendstudie berichtet von Zusammenhängen zwischen einer als suchthaft erlebten, übermäßigen Handynutzung und psychischen Belastungen. Sie basiert auf einer repräsentativen Befragung von 2.027 Personen im Alter von 14 bis 29 Jahren. Weiterhin wurde eine Generationenvergleich durchgeführt, wofür zusätzlich 4.007 Personen im Alter von 30-49 und 50-69 Jahren befragt wurden. Hier finden Sie weitere Informationen: Zwischen Enttäuschung und Zuversicht – Trendstudie „Jugend in Deutschland 2025“Öffnet sich in einem neuen Fenster.
  • Soziale Medien und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen/2025: Das Diskussionspapier der Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften) beschreibt die möglichen Gefahren sozialer Medien für Minderjährige und gibt konkrete politische Empfehlungen. Die Leopoldina ist eine vom Bund und dem Land Sachsen-Anhalt finanzierte Gelehrtengesellschaft. Sie hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Politik und Öffentlichkeit zu beraten. Weitere Informationen finden Sie unter: Soziale Medien und die psychische Gesundheit von Kindern und JugendlichenÖffnet sich in einem neuen Fenster
  • Extrem einsam/2023: Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurden im Rahmen der Studie Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren zunächst in Tiefeninterviews und Fokusgruppen befragt. Die Erkenntnisse aus diesen Gesprächen wurden anschließend in einer repräsentativen Umfrage mit über 1.000 jungen Menschen überprüft. Die Studie untersuchte den Zusammenhang von Einsamkeit und antidemokratischen Haltungen, die beispielsweise durch Verschwörungstheorien untermauert werden können. Weitere Informationen hierzu finden sich hier: Studie "Extrem einsam?" - Bundesprogramm "Demokratie leben!"Öffnet sich in einem neuen Fenster
  • DAK-Mediensuchtstudie/2026: Diese wird vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (UKE Hamburg) durchgeführt und misst unter anderem problematische Nutzungsmuster bei Gaming, Social Media und Streaming. Bei dieser Längsschnittstudie handelt es sich um eine Online-Befragung, die durch das Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt wird. Befragt werden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren und jeweils ein dazugehöriges Elternteil. Weitere Informationen finden Sie unter: DAK Mediensucht-Studie 2026Öffnet sich in einem neuen Fenster
  • Generation einsam? Social Media, Einsamkeit und Bewältigungsstrategien im Leben junger Menschen/2026: Die Studie nimmt Einsamkeitsgefühle unter Jugendlichen in den Blick und betrachte dabei auch den Einfluss von digitalen Angeboten. Infratest dimap hat 1.046 deutschsprachige Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren in Deutschland mittels Online-Interviews befragt. Weitere Informationen hierzu unter: Generation einsam? - Vodafone StiftungÖffnet sich in einem neuen Fenster
  • Jugendstudie zur Nutzung und Selbstregulation von sozialen Medien/2025: Die Studie untersucht den Alltag von Jugendlichen im Umgang mit sozialen Medien, deren Einfluss auf das mentale Wohlbefinden sowie die Schwierigkeiten beim Kontrollieren der eigenen Online-Zeit. Infratest dimap befragte dazu im Auftrag der Vodafone Stiftung 1.046 deutschsprachige Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 20 Jahren in Privathaushalten in Deutschland. Weitere Informationen finden Sie hier: Jugendstudie zur Nutzung und Selbstregulation von sozialen Medien - Vodafone StiftungÖffnet sich in einem neuen Fenster
  • Stellungnahme zur Nutzung digitaler Medien und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen/2026: Die Stellungnahme der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft und Verbänden der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie untersucht unter anderem Zusammenhänge zwischen hoher Bildschirmzeit, digitalem Stress und Symptomen wie Schlafproblemen oder Einsamkeit. Sie berücksichtigt dabei auch Maßnahmen zur Teilhabe und Befähigung und gibt entsprechend altersangemessene Empfehlungen. Weitere Informationen finden Sie unter: Gemeinsame Stellungnahme zur Nutzung digitaler Medien und psychischer Gesundheit von Kindern und Jugendlichen - Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V.Öffnet sich in einem neuen Fenster
  • Zwischen Likes und Lernen: Was Jugendliche und Erwachsene über Social Media denken/2025: Innerhalb der zwölften Welle des ifo Bildungsbarometers, das sich unter anderem mit den Themen Social Media und Künstlicher Intelligenz befasst, wurden knapp 3 000 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren sowie über 1 000 Personen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren befragt. Das ifo Bildungsbarometer ist Teil eines Forschungsprogramms zur politischen Ökonomie der Bildungspolitik. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: Zwischen Likes und Lernen: Was Jugendliche und Erwachsene über Social Media denken; Ergebnisse des ifo Bildungsbarometers 2025 | Aufsatz in Zeitschrift | ifo InstitutÖffnet sich in einem neuen Fenster

  • Kinder und Jugendliche als Opfer von Cybergrooming/2025: Die empirische Längsschnittstudie zum Thema Kinder und Jugendliche als Opfer von Cybergrooming wird im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW durchgeführt. Erkenntnisinteressen der Studie sind neben den Formen von Cybergrooming, dem Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen auch die Wünsche der Kinder und Jugendlichen in Bezug auf Hilfsangebote. Die Studie wurde jährlich beginnend 2021 durchgeführt. Befragt werden dazu deutschlandweit Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren. Weitere Informationen finden Sie unter: LFM Cybergrooming-StudieÖffnet sich in einem neuen Fenster
  • Lauter Hass-leiser Rückzug/2024: Im Auftrag des Kompetenzwerks gegen Hass im Netz werden die Wahrnehmung, die Betroffenheit und die Folgen von Hass im Netz untersucht. In der repräsentativen Online-Befragung machten mehr als 3.000 Internetnutzerinnen und Internetnutzer in Deutschland ab 16 Jahren Angaben dazu. Analysiert wurde unter anderem, ob bestimmte demografische oder marginalisierte Gruppen (z. B. junge Frauen, queere Personen oder Menschen mit sichtbarem Migrationshintergrund) stärker von Hass im Netz betroffen sind. Weitere Informationen finden Sie unter: Lauter Hass – leiser Rückzug | Studie zu Hass im Netz 2024Öffnet sich in einem neuen Fenster
  • Reports von jugendschutz.net: Sie informieren über aktuelle Gefahren, Trends und Verstöße gegen den Kinder- und Jugendschutz im Internet und liefern konkrete Zahlen zu Vorfällen wie sexualisierter Gewalt, Cybermobbing oder extremistischen Hassinhalten. Der aktuellste Report befasst sich mit dem Frauenverachtenden Trend „Junkofication“. Weitere Informationen zu den Reports und weiteren Informationen von jugendschutz.net (Jahresberichte/Praxisinfos/etc.) unter: Mediathek | jugendschutz.netÖffnet sich in einem neuen Fenster

Cybermobbing

Cybermobbing oder Cyberbullying gehört zu den negativen Begleiterscheinungen der digitalen Kommunikation. Es bezeichnet das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen anderer im Netz.

Am 17.09.2026 findet dazu die klicksafe Schulstunde „Online gemobbt. Real verletzt. Gemeinsam gegen Cybermobbing!“Öffnet sich in einem neuen Fenster– In Kooperation mit der Aktion Mensch und Nummer gegen Kummer e.V. von 10-11.30 Uhr statt. Sie richtet sich bundesweit an Schulklassen der 5.-8. Klasse. Nach einem 60-minütigem Livestream folgt eine 30-minütige vertiefende Arbeitsphase. Weitere Unterstützung können Lehrkräfte in einem Webinar von Klicksafe mit dem Titel (Cyber-)Mobbing – erkennen – handeln - schützenÖffnet sich in einem neuen Fenster am 15.09.26 von 14-15.30 Uhr erhalten.

Die Beratungsstelle Jugend und Medien Hessen stellt im Kontext Cybermobbing auch vielfältige Informationen bereit. In ihrem Artikel Cybermobbing | Hessen Digitale Schule können Eltern sich unter anderem darüber informieren, was getan werden kann, wenn das eigene Kind von Cybermobbing betroffen ist. Lehrkräfte erhalten hier Informationen, was Sie präventiv gegen Cybermobbing tun können. Kinder und Jugendliche erfahren auf dieser Seite was Cybermobbing ist, wie damit umgegangen werden kann und welche weiteren Beratungsangebote hierzu unterstützen können. 

Terminhinweise

Das Medienzentrum Darmstadt lädt am 29.09.2026 zum ersten Medienradar – Forum Medienbildung 2026 ein. Lernen Sie die vielfältigen Angebote und Projekte der Medienbildung in Darmstadt kennen und kommen Sie mit Menschen aus Bildung, Wissenschaft, Vereinen, Verwaltung und Zivilgesellschaft ins Gespräch.

„KlickKompetenz – Gelassen im digitalen Familien-Wahnsinn” - 29. August von 11:00 bis 13:00 Uhr

Ziel der zweistündigen Veranstaltung „KlickKompetenz – Gelassen im digitalen Familien-Wahnsinn” ist es, dass Eltern ihre Kinder – und damit auch sich und die ganze Familie – souverän durch die digitalen Medien navigieren können.  Die Teilnehmenden bekommen einen Überblick darüber, wie Medien Heranwachsende prägen, wie diese Social Media nutzen und welche Chancen und Herausforderungen es gibt.

Dienstag, 8. September 2026, 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr Online über Zoom

Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie junge Menschen Informationen suchen, lernen und kommunizieren. Umso wichtiger ist es, ihre KI-Kompetenz zu stärken und einen kritischen Umgang mit KI-Anwendungen zu fördern. In dem Online-Seminar des LAG Arbeit in Hessen e.V. erhalten Sie einen praxisnahen Einblick in Chancen und Herausforderungen von KI-Anwendungen. Im Fokus stehen die Zuverlässigkeit von KI-Chatbots, der Umgang mit Desinformation und Deepfakes sowie konkrete Impulse und Materialien für die Stärkung von Medienkompetenz bei jungen Menschen.

Referentin: Lisa Königs, Referentin für Medienbildung im Projekt weitklick der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e. V.

Die Veranstaltung ist kostenfrei! Eine vorherige Anmeldung ist notwendig.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage des LAG Arbeit in Hessen e.V.Öffnet sich in einem neuen Fenster

Der Landesfachtag Medienbildung & Digitalisierung am Samstag, den 14.11.2026 wird ein breites Angebot an Ständen, Vorträgen, Workshops und offenen Formaten bieten. Sie erhalten vielfältige Praxiseinblicke und können sich umfassend über aktuelle Themen der Medienbildung und Digitalisierung in Schule und Unterricht fortbilden und austauschen. Kommen Sie mit Expertinnen und Experten des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB), der Hessischen Lehrkräfteakademie, den Kooperationspartnern (Hessische Universitäten, DFF, Medienanstalt Hessen) sowie der Hessischen Medienzentren ins Gespräch!

Fortbildungshinweise

Wir möchten Sie, liebe Lehrkräfte und liebe Eltern, auf die Fortbildungsformate und Veranstaltungen hinweisen.

Kooperationspartner

Unsere Kooperationspartner bieten im Bereich der Medienbildung und im Bereich des Jugendmedienschutzes sowohl Fortbildungsveranstaltungen als auch pädagogisches Unterstützung an.

Die Medienanstalt Hessen initiiert, fördert und realisiert vielfältige medienpädagogische Projekte und Angebote zur Vermittlung von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen im Sinne des präventiven Jugendmedienschutzes. Dazu gehört beispielsweise die Umsetzung des Projekts Internet-ABC. Es richtet sich an Grund- und Förderschulen und fördert die Grundregeln im Umgang mit dem Internet. Weiterhin bietet die Medienanstalt Hessen (Online-) Elternabende rund um das Thema Medienerziehung für Eltern und pädagogische Fachkräfte an.

Im Netzwerk „Rundfunk und Schule“ kooperiert der Hessische Rundfunk, hr, mit dem Hessischen Kultusministerium in zahlreichen attraktiven Angeboten zur Medienkompetenzförderung. Dabei werden den hessischen Schulen besonders bildungsrelevante Sendungen, wie das hr-iNFO Funkkolleg, hr-iNFO Wissenswerte, hr2-Kinderfunkkolleg, Wissensreihen in hr2-kultur, Bildungsstrecke "Wissen und mehr" und Projekte bereitgestellt, die auch in der Freizeit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gewinnbringend genutzt werden können.

Videos zum präventiven Jugendmedienschutz, die im Projekt What's Web in  Zusammenarbeit mit der YouTuberin Coldmirror entstanden sind, informieren unter anderem über den Bereich Netikette, Gaming und Cybermobbing und eignen sich mit Hilfe des Begleitmaterials auch für den Unterrichtseinsatz.

Spezielle Fortbildungen für Lehrkräfte und entsprechende Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche unterstützen in der Medienbildung.  Dazu zählen u.a. die Medientage für hessische Lehrkräfte im hr sowie der ARD-Jugendmedientag für Schüler und Schülerinnen. Parallel dazu findet ein wöchentliches Fortbildungsformat "hr-Bildungbox"  statt, in dem Impulse zum Einsatz von Medien und Medienbildung gesetzt werden. Zum Kinderpodcast Wunderwigwam werden auch Zusatzmaterialien für den Unterricht veröffentlicht.

Das Peer-Education-Projekt der Digitalen Helden bietet ein Mentorenprogramm, in welchem Schülerinnen und Schüler zu digitalen Helden ausgebildet werden. Sie übernehmen damit die verantwortungsvolle Aufgabe, jüngere Mitschülerinnen und Mitschüler dabei zu unterstützen, den sicheren und kompetenten Umgang mit dem Internet zu erlernen. Dieses kann sich auch in ihrer Freizeit auswirken, indem sie als Fachexperten für ihre Familien und Freunde fungieren. Weiterhin werden Webinare für Eltern und Online-Fortbildungen für Lehrkräfte rund um fachliche Themen in der digitalen Welt durch die Digitalen Helden angeboten.

Die hessischen Medienzentren sind eine wichtige medienpädagogische Anlaufstelle für Schulen. Sie beraten Schulen zu innovativen Medienformaten und Unterrichtsinhalten, stellen technisch aktuelles Equipment zur Verfügung und bieten entsprechende Fortbildungen an. Weiterhin unterstützen sie auch Projekte im Bereich Jugendmedienschutz.

Weitere Angebote

Bei der Landeszentrale für politische Bildung erhält man u. a. Informationen zum Umgang mit Nachrichten und Medien unter dem Fokus Meinungsfreiheit und demokratische Bildung. Sie bieten neben thematischen Veranstaltungen für (junge) Erwachsene auch entsprechende Publikationen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, die sich auch für eine thematische Aufarbeitung im Unterricht anbieten. Jährlich wird der Hessische Demokratietag von der Landeszentrale veranstaltet.

Das Institut für Medienpädagogik u. Kommunikation, Hessen e. V.  hat sich eine umfassende Medienbildung im Sinne eines präventiven Kinder- und Jugendmedienschutz zum Ziel gesetzt. Der Einfluss von Medien auf die (kindliche) Welt wird dabei unter den Fokus genommen. Dazu bietet das muk ein umfangreiches (Online-) Angebot - auch in Kooperation mit dem LPR Hessen - für Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte an. Für Kinder im Grundschulalter werden Erklärfilme bspw. zum Datenschutz, Fake News und Spielsucht an. Für Jugendliche gibt es neben dem Angebot „In 1 Minute erklärt“ (bspw. zu den Themen „Handystrahlung“ und „Nachrichtenkompetenz“) auch Erklärfilme zur politischen Bildung („Was ist Demokratie“). Alle Filme bieten sich für den unterrichtlichen Einsatz an.

Das Programm elan wurde von Eltern für Eltern entwickelt und wird durch das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen finanziert und unterstützt. Die Umsetzung und Gestaltung übernehmen Eltern, die sich in einer umfangreichen Ausbildung zu „elan-Multiplikatorinnen und -Multiplikatoren“ qualifiziert haben. Auch Angebote zum kompetenten Umgang mit digitalen Medien sind Teil des elan-Programms.

Infomaterialien

Die Beratungsstelle hat für Sie Infokarten erstellt, um sich über mediale Phänomene zu informieren. Hier erhalten Sie direkte Informationen per QR-Code zur Unterstützung als Elternteil oder auch als Kind und Jugendlicher zu Cybermobbing / Cybergrooming / Fake & Hate im Netz / Chatten mit KI / Demokratie / Extremismus / Gaming / Messengerdienste & Social Media Apps / Mediensucht / Pornografie im Netz / Schönheitsideale.

Zum Anpinnen an den Kühlschrank für zu Hause, zum Weitergeben an Kinder und Jugendliche oder zur Auslage bei Elternabenden, Elternsprechtagen oder auch schulischen Veranstaltungen.

Bestellen Sie jetzt unter jum@kultus.hessen.de

Übersichtsseite bietet Schulen eine übersichtliche und leicht zugängliche Infoquelle zu den Angeboten der Beratungsstelle. Schulen können sich diese nach Bedarf ausdrucken und zum Beispiel im Lehrerzimmer aushängen.