DigitalPakt zwischen Bund und Ländern

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Schülerin und schüler sitzen in Computerraum

Im März diesen Jahres haben sich Bund und Länder im sogenannten „DigitalPakt“ auf eine Zusammenarbeit geeinigt, um die Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik weitervoranzutreiben. Dazu stellt der Bund rund 5 Milliarden Euro zur Verfügung und die Länder ergänzen mindestens weitere 500 Millionen Euro, sodass 5,5 Milliarden Euro in die digitale Infrastruktur der Schulen investitert werden. Die Arbeitsteilung zwischen Bund und Ländern sieht vor, dass die finanziellen Mitteln des Bundes in den Aufbau digitaler Bildungsinfrastruktur fließen und die Länder für die inhaltliche Entwicklung  wie beispielsweise die enstprechende Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, die Anpassung der Curricula und die Weiterentwicklung des Unterrichts im Hinblick auf die Digitalisierung sorgen.   

Der DigitalPakt Schule ist auf fünf Jahre angelegt.

Voraussetzung für den DigitalPakt war eine Änderung des Grundgesetzes, die es dem Bund ermöglicht, den Ländern Finanzhilfen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der kommunalen Bildungsinfrastruktur zu gewähren.